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Persönlicher Einwurf:
Musik und Weiterbildung --> Vergleiche gestattet?!

Dienstag, der 29. August 2017, kurz nach 22:00 Uhr. Ich befinde mich auf der Autobahn nach Bremen, um dort am Folgetag einen Referenteneinsatz zu bestreiten. Die Straßen sind frei. Ich höre Radio.

Plötzlich werde ich im wahrsten Sinne des Wortes hellhörig, nehme ein Lied war, was mich mit seiner Kraft und Intensität absolut in den Bann zieht. Mein Körper vibriert, ich singe leidenschaftlich mit. Glückgefühle stellen sich ein. Und nein, wie so häufig bei "Ohrwürmern" konzentriere ich mich nicht auf die Inhalte.

So erfahre ich erst einen Tag später im Rahmen meiner Internetrecherche, dass in diesem Video zum Song: "Amsterdam" der britischen Band: "Nothing But Thieves" ein Totentanz choreografiert wird und ein geschichtlicher Bezug zu Anne Frank und ihrer Zeit in Amsterdam möglich scheint, bevor diese 1944 von den Nationalsozialisten verhaftet wurde.

Was hat nun eindringliche Musik mit Weiterbildung zu tun?

1) Authentizität und „Griffigkeit“
Musik und Weiterbildung ist gemein, dass beide "echt" und handfest sein sollten. In Bezug auf ein Seminar bzw. einen Workshop sollte sich dies nicht nur auf den Dozenten, sondern auch auf die Inhalte beziehen.

2) Emotion und Begeisterung
Der Sänger Conor Mason mit seiner Band "Nothing But Thieves" legt so viel Gefühl in seine eindringliche Kopfstimme und den fast schon betörenden Falsett-Gesang, dass man sich diesem kaum entziehen kann und sich dabei ertappt, begeistert mitzugehen.

Trainings, die nachhaltig sind, schaffen es auch, Teilnehmer - wenn auch nicht zu "Fans" - dann doch zu wirklichen Beteiigten zu machen, welche die Lerninhalte nicht nur aufnehmen, sondern im Ideallfall fasziniert "aufsaugen" bzw. durch Reflexionen und Übungen hautnah nachempfinden können.  

3) "Suchtfaktor" 
Zugegeben: Die (Nach-) Wirkungen und Lernerfolge eines sehr guten Seminars oder einer gelungenen Workshopreihe ebben irgendwann ab. Dennoch kann dadurch die Lust auf das eigene persönliche und/oder fachliche Wachstum beibehalten, wenn nicht sogar gesteigert werden.

Ergebnis: Die "Dosis" eigener Weiterbildungsbereitschaft bleibt auf einem konstant hohen Niveau. Über den potenziellen "Suchtfaktor" von Musik verliere ich an dieser Stelle keine weiteren Worte, sondern lasse im Folgenden Taten bzw. besser gesagt Bilder und Klänge folgen.

 

 

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