Virtuelle Führung

 

Liebe Leser,

auch für mich als Weiterbildner ist es wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben. In diesem Monat habe ich mir deshalb einige sog. „Webinare“ angesehen. Aus einem dieser Webinare möchte ich Ihnen im Folgenden  gerne näher berichten.
Und zwar nahm ich an einem Webinar zum Thema: „Virtuelle Führung“  teil, welches sich unter anderem dem inhaltlichen Aspekt widmete, wie ich als Führungskraft mein Team erfolgreich führen kann, ohne ständig anwesend sein zu müssen.  Darüber hinaus stand die Frage: „Wie funktioniert Führung, wenn ein Team räumlich getrennt voneinander agiert?“ im Mittelpunkt des Online-Vortrags sowie der anschließenden Diskussion.

Diese Web-Veranstaltung fand dabei im Rahmen einer Reihe der DUW (Deutsche Universität für Weiterbildung) statt. Teilnehmer waren vornehmlich Studenten, welche bereits mitten im Berufsleben stehen und neben ihrem Job häufig ein Masterstudium belegen.
Zunächst begann dieses Webinar mit der Definition „Virtualität“. Dabei wurde klargestellt, dass virtuell in Bezug auf Führung nicht etwa das Gegenteil von „real“, sondern vielmehr von „physisch“, ist.

Bei der virtuellen Führung spielt dabei vor allem auch die eigene Führung und Disziplin im Sinne von Selbstmanagement/-motivation eine entscheidende Rolle.  
Im besonderen Fall der „virtuellen Führung“ sei es unter anderem wichtig, spezielle Spielregeln aufzustellen und diese auch einzuhalten, so die Referentin. Dementsprechend müsse zum Beispiel die eigene Erreichbarkeit klar definiert sein und dürfen virtuelle Meetings  (Videokonferenzen etc.) nicht länger als Zeitfresser gelten, sondern vielmehr wirklich sinnvoll genutzt werden.

Ferner wurde das sog. „VIST-Modell“ nach Hertel vorgestellt, welches auf die Motivation in virtuellen Teams bezogen wurde. In diesem Zusammenhang wurden die vier Faktoren „Valenz – Was bedeutet ein Ziel für ein Gruppenmitglied?“, „Instrumentalität – Wie bedeutsam ist das Handeln der einzelnen?“, „Selbstwirksamkeit – Wie sehr ist der einzelne Mitarbeiter davon überzeugt, einen Beitrag zum Arbeits-/Projekterfolg leisten zu können?“ und „Vertrauen – Wie sehr vermag ich es als Führungskraft, das Team hinter mich zu bringen und zu beteiligen?“ näher beleuchtet. Dieses Modell soll Denkanstöße dazu geben, wie die anderen Teammitglieder denken und arbeiten.

Insgesamt war das Webinar sehr aufschlussreich, da darin zum einen Ansichten und Erkenntnisse deutlich wurden, die gewisse  Ähnlichkeiten zur „normalen“ Führung aufweisen, zum  anderen jedoch auch Unterschiede und Dinge veranschaulicht wurden, auf die es zu achten gilt.

Bei näherem Interesse können Sie die Folien unter http://tinyurl.com/fuehrung-auf-distanz herunterladen.

Viele Grüße
Ihr Dirk Raguse

Blog

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