Blog-Mentor Bochum "Leselernhelfer Bochum" - Interview mit Heidrun Abel


Im Rahmen unser Bildungs- und Sozialinitiative „Gemeinsam bewegen wir etwas“ haben wir am 31.07.2020 bereits hier auf unserem Blog über die aus unserer Sicht unterstützenswerte Einrichtung Mentor Bochum e.V. und ihr „Leselernhelfer“-Projekt berichtet.

An dieser Stelle hat uns Frau Abel im Rahmen eines Interviews netterweise noch einige Fragen zu diesem Thema beantwortet.


 

1. Redaktion:
Guten Tag Frau Abel, warum wurde das Projekt „Leselernhelfer“ – neben anderen bereits existierenden Angeboten zur Sprachförderung – ins Leben gerufen?
 
Heidrun Abel:
Das Projekt MENTOR-Die Leselernhelfer ist keineswegs neu. Der erste MENTOR-Verein wurde 2003 in Hannover gegründet und seit 2007 gibt es unseren Verein in Bochum. Wir unterscheiden uns von anderen Angeboten zur Sprachförderung dadurch, dass wir uns auf die Verbesserung des Lesevermögens konzentrieren, die Basiskompetenz für Bildung. Unsere Förderung erfolgt immer nach unserem 1 zu 1 Prinzip. Ein Mentor liest mit einem Kind einmal pro Woche eine Stunde in der Schule des Kindes. Wir sind überzeugt, dass diese langfristige individuelle Unterstützung unseren Erfolg ausmacht.
 
 
2. Redaktion:
Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Kinder für das Projekt? Und werden die Lesefähigkeiten der Kinder vorab in irgendeiner Weise eingestuft? Wenn ja, wie?
Heidrun Abel:
Die Kinder werden von den Lehrern ausgewählt.
 
 
3. Redaktion:
Welche 3 Hauptvorteile sehen Sie in der Sprachförderung durch das Vorlesen und gemeinsame Lesen eines Textes?
 
Heidrun Abel:
Ich denke, die Vorteile unserer 1 zu 1 Förderung liegen auf der Hand. Wir haben gemeinsam fröhliche Lesestunden, die aus einem Wechsel von Lesen, Vorlesen, Erzählen und Spielen bestehen. Die Kinder suchen sich die Bücher aus und erfahren so, dass das Lesen Freude machen kann.
 
 
4. Redaktion:
Welche Effekte hat das „Leselernhelfer“-Projekt auf die teilnehmenden Kinder aus Ihrer Sicht z.B. im sprachlichen, sozial-emotionalen aber auch kognitiven Bereich?
 
Heidrun Abel:
Unsere Kinder kommen sehr gerne zu ihren Lesestunden. Sie genießen es, dass ein Erwachsener ihnen eine Stunde Aufmerksamkeit  schenkt. Das stärkt ihr Selbstwertgefühl. Das regelmäßige Lesen verbessert ihre Lesetechnik und das Leseverständnis. Außerdem wecken wir dem Lesen von Büchern die Neugier der Kinder.
  
 
5. Redaktion:
Was war Ihre bisher schönste Erfolgsgeschichte bei einem Kind, das an dem „Leselernhelfer“-Projekt teilgenommen hat?
 
Heidrun Abel:
Die Antwort würde sehr viel mehr Raum brauchen. Es gibt sehr viele Geschichten, die glücklich machen. Tatsächlich haben wir einige gesammelt, sie sind auf unserer Homepage zu finden.

 

6. Redaktion:
Gibt es Überlegungen, das „Leselernhelfer“-Projekt zukünftig zu modifizieren bzw. zu erweitern?
 
Heidrun Abel:
Wir sind sehr um den Ausbau unseres Vereins bemüht, denn der Bedarf an Leselernhelfer an unseren Schulen ist noch lange nicht gedeckt.
 
Redaktion:
Vielen herzlichen Dank für das Interview, Frau Abel!

Weiterführende Quellen:

https://www.bochum-mentor.de

 

 

 

 

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